Wenn das Leben zu teuer wird: Ist Nachhaltigkeit für alle leistbar?
Inhaltsbeschreibung
Das Unterrichtsbeispiel versucht dafür zu sensibilisieren, dass es verschiedene Gruppen von Konsument:innen in unserer Gesellschaft gibt, die aufgrund ungleicher finanzieller Möglichkeiten, verschiedener lebensweltlichen Orientierungen und Handlungsbedingungen unterschiedliche Voraussetzungen für (vermeintlich) nachhaltige Konsumentscheidungen mitbringen.
Nachhaltiger Konsum soll somit als voraussetzungsvoll erkannt werden. In diesem Lehr-Lern-Arrangement wird dies am Beispiel der Fokussierung auf das Thema Preis und der damit verbundenen Gefahr sozialer Ausgrenzung von gesellschaftlichen Gruppen gezeigt.
Konkret geht es um die Bewusstwerdung sozialer Normen in Bezug auf alltägliche Konsumhandlungen, unterschiedliche Voraussetzungen für nachhaltigen Konsum in der Gesellschaft und soziale Ausgrenzung am Beispiel von Preisen (vermeintlich) nachhaltiger Konsummöglichkeiten.
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In diesem Unterrichtsszenario wird mithilfe eines Kurzvideos und zusätzlichem Material der Fokus auf finanzielle Entscheidungen und Bedürfnisse gelegt. Kinder und Jugendliche stehen oftmals bereits vor finanziellen Entscheidungen. Dabei gilt es, Bedürfnisse und Prioritäten, aber auch die eigenen finanziellen Möglichkeiten zu berücksichtigen. Oft möchte man mehr haben, als man sich leisten kann und muss aufgrund der Knappheit auf etwas verzichten. Konsum ist jedoch nicht die einzige Möglichkeit der Bedürfnisbefriedigung.
Die Schüler:innen ermitteln, welche Waren die Schule benötigt, erstellen dazu Interviews und befragen die Entscheidungsträger:innen (Schulleitung, Schulwart:in, usw.) zum Thema ökologische Kaufentscheidungen.