Business in Reinkultur verstehen
Wirtschaftliches Denken hautnah erleben: Schüler*innen lernen Preise und Gewinnmargen verstehen
Wie entstehen Preise? Was bedeutet Gewinnspanne? Diese wirtschaftlichen Fragen wurden für die Klassen 2a, 2b und 2c der MS Koppstraße in einer praxisnahen Aktionswoche greifbar. In einem kreativen Wettstreit traten die Klassen gegeneinander an, um möglichst viel Umsatz für einen guten Zweck zu erzielen. Dabei entwickelten sie Geschäftsideen, setzten diese um und lernten auf spielerische Weise die Grundlagen wirtschaftlichen Handelns.
Kreative Geschäftsideen mit wirtschaftlichem Tiefgang
Die Klassen bewiesen großen Einfallsreichtum:
- Klasse 2a designte und verkaufte eigene T-Shirts, Hoodies, Pullover und Stofftaschen.
- Klasse 2b organisierte einen Palatschinkenverkauf mit frischen, selbstgemachten Produkten.
- Klasse 2c handelte mit Waren aus dem Supermarkt, die mit einem kleinen Aufpreis weiterverkauft wurden.
Zusätzlich organisierten die Schüler*innen ein großes Schachturnier mit 150 Teilnehmenden, um die Aufmerksamkeit für ihre Verkaufsstände zu steigern.
Wirtschaftliches Lernen durch Praxis
Während der Projektwoche lernten die Schüler*innen durch ihre aktive Rolle viel über wirtschaftliche Zusammenhänge. Besonders die Analyse der Gewinnmargen und Preisgestaltung sorgte für Aha-Erlebnisse. Sie erkannten, wie durch geschicktes Management der Einkaufskosten und durch ansprechende Preisgestaltung höhere Gewinne erzielt werden können.
Auch Verkaufsstrategien wurden durchleuchtet: Fake-Rabatte, Sonderaktionen und das Anpreisen der Produkte wie echte Marktschreier führten zu spannenden Diskussionen. Der Vergleich der Geschäftsergebnisse zeigte den Schüler*innen direkt, wie unterschiedlich sich wirtschaftliche Ansätze auf den Erfolg auswirken können.
Fazit: Lernen fürs Leben
Die Aktionswoche zeigte eindrucksvoll, wie wirtschaftliches Denken durch praktische Projekte gefördert werden kann. Die Schüler*innen lernten nicht nur, wie Preise entstehen und Gewinnmargen berechnet werden, sondern auch, wie wichtig Teamarbeit, Organisation und Kundenkommunikation sind. Ein echtes Projekt mit nachhaltigen Lernerfahrungen – und jede Menge Spaß inklusive!
Zitate von Schüler:innen
“Ich hätte nie geglaubt, wie viele Säfte ich verkaufen muss, bis ich 100 Euro einnehme. Ich habe die Ausgaben völlig unterschätzt.”
Materialtipp: Das Material “Marktwoche” kann Unterstützung bei der Umsetzung solcher Projekte bieten.
Du möchtest auch so eine spannende Projektwoche an deinem Standort umsetzen? Hier geht es zur Förderung der Aktionswoche.
Bilder
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Das Unterrichtsbeispiel nimmt die Lebenswelt der Schüler:innen zum Ausgangspunkt, um die Begriffe „Konsum“, „Produktion“ und „Prosumption“ anschaulich zu unterscheiden und Zusammenhänge zu beleuchten.
Die Schüler:innen werden durch Einsatz verschiedener inaktiver didaktischer Elemente mit dem Begriff der Wertschöpfung(-kette) anhand einfach nachvollziehbarer Beispiele vertraut gemacht.
Das Lernpaket setzt sich aus insgesamt 15 Arbeitsaufträgen zusammen, welche den Schüler:innen auf kreative, spielerische sowie angewandte Art und Weise Grundlagenwissen über die Börse und Geldveranlagung vermittelt.
Das Material bietet wahlweise zu den Themenfeldern Dienstleistung in den Bereichen Bank, Verkehr oder Handel/Tourismus eine Rechercheaufgabe, die entweder online oder direkt in einem Betrieb vor Ort bearbeitet werden kann.