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Schulzentrum für ganzheitliches Lernen Enzesfeld

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Kontakt:

Schloßstraße 34

2551 Enzesfeld-Lindabrunn

Niederösterreich

Schulform:

AHS

Schwerpunkt

Das Schulzentrum für ganzheitliches Lernen (SZGL) in Enzesfeld ist eine reformpädagogische Privatschule mit Öffentlichkeitsrecht, die Kinder und Jugendliche von der 1. bis zur 9. Schulstufe begleitet. Auf Grundlage der Montessori-Pädagogik stehen selbstbestimmtes Lernen, Persönlichkeitsentwicklung und die Verbindung von Theorie und Praxis im Mittelpunkt. Wirtschaftsbildung wird im Rahmen projektorientierter Lernformen aufgegriffen und mit gesellschaftlichen Fragestellungen verknüpft. So setzen sich die Schülerinnen und Schüler praxisnah mit wirtschaftlichen Zusammen- hängen, nachhaltigem Handeln, Verantwortung und Teilhabe auseinander und entwickeln wichtige Kompetenzen für ihre Lebens- und Arbeitswelt.

Aktionstag Wirtschaftsbildung

Die Schule hat erfolgreich an den Aktionstagen Wirtschaftsbildung, einem Förderprogramm der Stiftung für Wirtschaftsbildung, teilgenommen. Im Rahmen des Programms beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler praxisnah mit wirtschaftlichen Fragestellungen und erhielten spannende Einblicke in Themen wie Finanzbildung, Unternehmertum und Berufswelt. Der Aktionstag stärkte ihre wirtschaftlichen Kompetenzen und machte Wirtschaftsbildung auf abwechslungsreiche Weise erlebbar.

UnsereAktivitäten

Ungleiche Startbedingungen erleben: Wie ein Planspiel politische Teilhabe greifbar machte

Die Jugendlichen des Schulzentrums für ganzheitliches Lernen Enzesfeld nahmen an einem vom Verein ATTAC konzipierten und begleiteten Planspiel teil. Dabei erhielten sie unterschiedliche, typisierte Rollen, die mit verschiedenen sozialen und wirtschaftlichen Ausgangsbedingungen verbunden waren. In der Simulation einer fiktiven Stadt sollten sie sich politisch und gesellschaftlich einbringen und dabei die Möglichkeiten ihrer jeweiligen Rolle nutzen.

Die stark unterschiedlichen Voraussetzungen orientierten sich an realen Lebenssituationen und machten sichtbar, wie ungleich Chancen auf politische Partizipation verteilt sein können. Gerade diese bewusst ungleichen Bedingungen prägten das Planspiel: Sie führten zu Spannungen, Solidaritätsbekundungen, Verhandlungen und Kooperationen zwischen den Teilnehmenden.

Die Jugendlichen ließen sich intensiv auf das Rollenspiel ein und setzten sich engagiert mit den Erfahrungen auseinander. Das Planspiel regte viele Diskussionen an und weckte großes Interesse an den Zusammenhängen zwischen sozialer Herkunft, gesellschaftlicher Teilhabe und politischen Gestaltungsmöglichkeiten.