Zum Inhalt der Seite springen
zurück zur Übersicht

5 Dinge, an denen man eine innovative Schule erkennt:

Bildungssystem, Veranstaltungen

Die Modulare Mittelstufe Aspern ist mit dem Staatspreis Innovative Schulen 2023 ausgezeichnet worden. Die Preisverleihung und Präsentation der zehn Finalist:innen, hat dabei interessante Einblicke darauf gewährt, was innovative Schulstandorte auszeichnet. Denn so unterschiedlich diese Schulen auf den ersten Blick auch sein mögen – von der kleinen, ländlichen Volksschule bis zur HASCH/HAK im städtischen Bereich – so weisen sie doch einige Gemeinsamkeiten auf, von denen man lernen kann:

  1. Individuelle Lernprozesse: Monotoner Frontalunterricht war gestern. Innovative Schulen ermöglichen ihren Schüler:innen ein hohes Maß an Selbstbestimmung und Eigenverantwortung – sei es in der Wahl der Lernmittel, der freien Zeiteinteilung oder auch in der Auswahl von Inhalten. Manche Schulen lassen Schüler:innen ihre eigenen Schularbeiten-Kalender zusammenstellen, andere arbeiten verstärkt mit Wahlfächern und Gruppenarbeiten. Was sie alle gemeinsam haben: Die Grundhaltung, dass Lernprozesse von den Lernenden selbst mitgestaltet werden. Mit den Worten einer der Schulleitungen: „Es gibt nichts Individuelleres als Lernen.“
  2. Teamarbeit statt Einzelkämpfertum: Gemeinsam den Schulstandort weiterentwickeln, und Gelerntes teilen, anstatt es für sich zu behalten – die innovativsten Schulen haben das Bild von Lehrer:innen  als Einzelkämpfer:innen längst hinter sich gelassen. Sie arbeiten in agilen Teams, unterstützen sich gegenseitig und schaffen sich die Strukturen, die sie am Standort brauchen.
  3. Bildungsarbeit als Beziehungsarbeit: Die Beziehung zu den Schüler:innen ist einer der Schlüssel für deren Lernerfolg. Für Lehrpersonen heißt das, sich auf die Schüler:innen einzulassen, ihre Bedürfnisse ernst zu nehmen und ihnen Mitgestaltung zu ermöglichen. Die zehn Staatspreis-Finalist:innen leben genau das vor.
  4. Aktive Schnittstellenarbeit: Der Übergang von/zu anderen Schultypen (Volksschule zu SEK 1, SEK 1 zu Oberstufe) wird an diesen Schulen aktiv begleitet, z.B. durch Schulkooperationen. So gibt es Mittelschulen, die ihren Schüler:innen ermöglichen, an HAKs oder HTLs zu „schnuppern“, um eine informierte Entscheidung für den nächsten Schritt in ihrer Bildungslaufbahn zu treffen.
  5. Adäquate Ressourcen: Eine angemessene materielle Ausstattung (passend zum jeweiligen Schulschwerpunkt) ist Grundvoraussetzung für Innovation am Schulstandort. Sei es die IT-Ausstattung, Kreativräume, gemütliche ‚Chill-out Areas‘ oder die tägliche gesunde Jause – all das trägt dazu bei, dass Bildungsinnovation auf festen Füßen steht.

Das könnte Sie auch interessieren

zum Seitenanfang

Newsletter

Sie möchten auf dem Laufenden bleiben und Updates zu neuen Materialien, Angeboten oder Veranstaltungen zum Thema Wirtschaftsbildung erhalten?

Newsletter bestellen