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MS Koppstraße

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Kontakt:

Koppstraße 110/2

1160 Wien

Wien

Schulform:

MS

Schwerpunkt

Aktionstag & Aktionswoche Wirtschaftsbildung

Die Schule hat erfolgreich an den Aktionstagen &  Aktionswochen, Förderprogramme der Stiftung für Wirtschaftsbildung, teilgenommen. Im Rahmen der Programme beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler praxisnah mit wirtschaftlichen Fragestellungen und erhielten spannende Einblicke in Themen wie Finanzbildung, Unternehmertum und Berufswelt. Aktionstag und Aktionswoche stärkten ihre wirtschaftlichen Kompetenzen und machten Wirtschaftsbildung auf abwechslungsreiche Weise erlebbar.

 

UnsereAktivitäten

Von der Geschäftsidee zum Gewinn: Wirtschaft hautnah erleben

Wie entstehen Preise? Was bedeutet eine Gewinnspanne? Mit diesen Fragen beschäftigten sich die Klassen 2a, 2b und 2c der MS Koppstraße im Rahmen einer praxisnahen Aktionswoche. Ziel war es, durch eigene Geschäftsideen möglichst viel Umsatz für einen guten Zweck zu erzielen. Dabei erhielten die Schüler:innen einen direkten Einblick in wirtschaftliche Zusammenhänge und unternehmerisches Denken.

Die Klassen entwickelten unterschiedliche Konzepte und setzten diese eigenständig um. Die 2a gestaltete und verkaufte eigene T-Shirts, Hoodies, Pullover und Stofftaschen. Die 2b organisierte einen Palatschinkenverkauf mit frisch zubereiteten Produkten. Die 2c kaufte Waren im Supermarkt ein und verkaufte diese mit einem Aufschlag weiter. Zusätzlich veranstalteten die Schüler:innen ein großes Schachturnier mit rund 150 Teilnehmenden, um die Aufmerksamkeit für ihre Verkaufsaktionen zu erhöhen.

Während der Projektwoche setzten sich die Schüler:innen intensiv mit Preisgestaltung, Einkaufskosten und Gewinnmargen auseinander. Sie erlebten unmittelbar, wie wirtschaftliche Entscheidungen den Erfolg eines Projekts beeinflussen können. Auch verschiedene Verkaufsstrategien wie Sonderaktionen, Preisnachlässe oder die gezielte Präsentation von Produkten wurden kritisch betrachtet und diskutiert. Der Vergleich der Geschäftsergebnisse machte deutlich, wie unterschiedlich wirtschaftliche Ansätze wirken können.

Die Aktionswoche zeigte, wie wirtschaftliches Lernen durch praktische Erfahrungen nachhaltig gefördert werden kann. Neben dem Verständnis für Preise und Gewinne stärkten die Schüler:innen auch wichtige Kompetenzen wie Teamarbeit, Organisation und Kundenkommunikation.

Stimme eines Schülers

„Ich hätte nie geglaubt, wie viele Säfte ich verkaufen muss, bis ich 100 Euro einnehme. Ich habe die Ausgaben völlig unterschätzt.“

Preise unter der Lupe: Ein Feldversuch zur fairen Preisgestaltung

Wie entstehen Preise, und woran erkennt man, ob ein Angebot tatsächlich fair kalkuliert ist? Mit diesen Fragen beschäftigten sich die Schüler:innen der MS Koppstraße im Rahmen eines praxisnahen Verkaufswettbewerbs.

Ausgangspunkt war eine häufig diskutierte Beobachtung im Schulalltag: Der gegenüberliegende Imbissstand galt bei vielen Schüler:innen als zu teuer. Um diese Einschätzung zu überprüfen, wurde das Thema Preisgestaltung genauer untersucht. Dabei zeigte sich, dass wirtschaftliche Entscheidungen oft komplexer sind, als sie auf den ersten Blick erscheinen.

Im Mathematikunterricht setzten sich die Schüler:innen zunächst mit Gewinnmargen, Einkaufskosten und möglichen Preisaufschlägen auseinander. Anhand von Berechnungen wurden die Grundlagen der Preisgestaltung erarbeitet. Schnell wurde jedoch deutlich, dass theoretisches Wissen allein nicht ausreicht, um wirtschaftliche Zusammenhänge vollständig zu verstehen.

Deshalb starteten die Schüler:innen einen eigenen Feldversuch. Im Rahmen eines Verkaufswettbewerbs entwickelten sie eigene Angebote und sammelten praktische Erfahrungen mit der Kalkulation von Preisen, dem Verkauf von Produkten und den Erwartungen der Kund:innen. Durch diese direkte Anwendung konnten sie nachvollziehen, welche Faktoren die Preisgestaltung beeinflussen und wie herausfordernd es sein kann, wirtschaftlich erfolgreich zu handeln.

Der Feldversuch machte deutlich, dass Preise nicht zufällig entstehen, sondern das Ergebnis sorgfältiger Kalkulationen sind. Gleichzeitig lernten die Schüler:innen, wirtschaftliche Entscheidungen aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten und theoretische Inhalte mit praktischen Erfahrungen zu verknüpfen.

Von der Idee zum Unternehmen: Gründer:innen geben Einblicke in die Praxis

Wie entsteht ein Unternehmen, und welche Herausforderungen müssen Gründer:innen auf dem Weg zum Erfolg bewältigen? Mit diesen Fragen beschäftigten sich die Schüler:innen im Rahmen eines Workshops, der praxisnahe Einblicke in die Welt des Unternehmertums ermöglichte.

Nach einer Fragerunde mit erfahrenen Gründer:innen widmeten sich die Schüler:innen der Entwicklung eigener Geschäftsideen. Im Mittelpunkt stand die Überlegung, welches Problem ein Unternehmen lösen kann und wie aus einer Idee ein tragfähiges Konzept entsteht.

Walter Emberger, Gründer von Teach For Austria, berichtete über die Herausforderungen der Unternehmensgründung und die Bedeutung von Fundraising in der Anfangsphase. Seine offenen Einblicke zeigten den Schüler:innen, dass Unsicherheit und Nervosität auch für erfolgreiche Gründer:innen zum Weg dazugehören.

CEO Uras Aslan sprach über Integration am Arbeitsplatz und darüber, welche Chancen und Herausforderungen Menschen mit internationalem Hintergrund im Berufsleben erleben können. Darüber hinaus leitete er ein Elevator-Pitch-Training, bei dem die Schüler:innen lernten, ihre Ideen in kurzer Zeit überzeugend zu präsentieren.

Der Workshop machte deutlich, dass erfolgreiche Unternehmensgründungen nicht nur gute Ideen, sondern auch Mut, Ausdauer und kommunikative Fähigkeiten erfordern.

Stimme eines Schülers

„Geh raus und mach was!“, Abdul auf die Frage, was das Wichtigste bei der Firmengründung ist.