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PraxisMS der PH Salzburg

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Kontakt:

Erentrudisstraße 4

5020 Salzburg

Salzburg

Schulform:

MS

Schwerpunkt

INDIVIDUELL – INNOVATIV – INKLUSIV!

Als Modell – und Forschungsschule der PH Salzburg ist es unser Anspruch, die Schülerinnen und Schüler nach neuesten pädagogischen und innovativen Konzepten zu unterrichten, zu begleiten und auf ihre persönliche Zukunft vorzubereiten. Um diese individuellen Ziele auch differenziert zu erreichen, arbeiten die Kinder beim täglichen selbstorganisierten Lernen (SOL) in offenen Lernumgebungen eigenständig in unterschiedlichen Fachbereichen. Die Praxismittelschule Salzburg verbindet Wirtschaftsbildung mit innovativen Lernformen und individueller Förderung.
Berufsorientierung (BO) hat an der Praxismittelschule Salzburg einen hohen Stellenwert. Durch praxisnahe Angebote, die Auseinandersetzung mit Stärken und Interessen sowie Einblicke in verschiedene Berufsfelder werden die Schülerinnen und Schüler dabei unterstützt, fundierte Entscheidungen für ihren weiteren Bildungs- und Berufsweg zu treffen.

Die Praxismittelschule Salzburg hat vier Jahre lang erfolgreich am Schulpilot Wirtschaftsbildung teilgenommen, einem österreichweiten Schulentwicklungsprogramm zur Stärkung der Wirtschaftsbildung. Im Rahmen des Programms wurden Wirtschaftsbildung als Schulschwerpunkt weiterentwickelt, Projektwochen etabliert und Lehrkräfte gezielt fortgebildet. Die Schule zählt damit zu den 60 Pionierschulen für Wirtschaftsbildung in Österreich. Die Schule wurde 2026 mit dem Ready4Finance-Zertifikat ausgezeichnet und setzt damit ein sichtbares Zeichen für die nachhaltige Verankerung von Wirtschaftsbildung im Schulalltag.

 

Video

UnsereAktivitäten

Eigene Unternehmen gründen

Als einzige Unterstufenklasse Salzburgs gründete die Wirtschaftsklasse im Rahmen des Programms „Junior Basic Company“ eigene Schülerunternehmen.
Von der ersten Geschäftsidee über Marktanalysen und die Entwicklung von Kund:innenprofilen bis hin zur Firmengründung durchliefen die Jugendlichen alle wichtigen Schritte eines unternehmerischen Prozesses. Dabei arbeiteten sie mit Methoden wie Design Thinking, entwickelten eigene Produkte und planten deren Vermarktung. Schließlich entstanden zwei Schülerfirmen, die Backmischungen bzw. Kosmetikprodukte herstellen. So erleben die Schülerinnen und Schüler Unternehmertum, wirtschaftliche Zusammenhänge und Teamarbeit unmittelbar und sammeln wertvolle Erfahrungen für ihre Zukunft.

Junior Basic Company 4.0 in der 3. Klasse

Lara und Fabienne 3a berichten:

“Euer letzter Stand ist laut dem letztem Schulmagazin, dass wir mit der Produktion begonnen haben. Bei „Call of Cookie“ waren wir gut im Plan, bis wir festgestellt haben, dass wir das Glas falsch gefüllt hatten. Das mussten wir korrigieren, das hat uns doch etwas gestresst. Da der Verkaufstag vor der Tür  stand. Bei „Hello Beauty“ lief bei den Lippenbalsam alles glatt, aber die Seifen waren eine Herausforderung. Die Produktion war doch anspruchsvoller wie gedacht. Ausserdem benötigen Seifen 3 Wochen zum Reifen. Das wurde fasst ein bisschen knapp. Letztendlich haben wir es alle geschafft, rechtzeitig fertig zu werden.

Unser Verkaufstag war am Elternsprechtag. Es war für uns schwierig festzulegen wer verkaufen soll. Es war Freitagnachmittag und keiner hatte Zeit. Nach längerem hin und her haben sich „Freiwillige“ gemeldet. Die Stimmung in den 2 Companys war nicht wirklich gut. Der Verkauf war okay. Aber der Stand hätte ansprechender gestaltet werden können, auch die Produkte hätten wir schöner gestalten können.

Nach einer Reflexionsrunde, in der GE-Stunde durch gewaltfreie Kommunikation, haben wir unsere Bedürfnisse geklärt und offengelegt. Jeder hat sich wieder verantwortlich gefühlt.

Wir haben entschieden eine zweite Verkaufsrunde zu starten. Dazu haben wir  zusammen getragen was wir verbessern können. Wir haben Etiketten neu geschrieben, Verpackung schöner gemacht, Plakate geschrieben, Preis neu gestaltet. Wir haben entschieden die Produkte als Muttertagsgeschenke anzupreisen. In der Schule bei den Mitschüler:innen. Und eventuell, wenn wir die Erlaubnis bekommen vor dem Interspar einen weiter Marktnachmittag anzubieten. Wir warten noch auf die Genehmigung. Alles weitere im nächsten Text 5.0.”

 

Was bedeutet Armut und Reichtum?

Im Rahmen eines Workshops der Arbeiterkammer beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler mit den Themen Armut, Reichtum und Vermögensverteilung in Österreich. Durch praxisnahe Beispiele und interaktive Aufgaben gewannen sie Einblicke in soziale und wirtschaftliche Zusammenhänge und reflektierten, wie finanzielle Rahmenbedingungen das Leben von Menschen prägen.

Finanzbildung im FLiP2Go-Bus

Die Schülerinnen und Schüler der Praxismittelschule Salzburg erkundeten im FLiP2Go-Bus die Welt der Finanzen auf interaktive Weise. An verschiedenen Stationen setzten sie sich mit Themen wie Geld, Konsum, Schulden, Altersvorsorge und Investitionen auseinander und lernten, wie finanzielle Entscheidungen ihren Alltag beeinflussen.

Markttag 2.0 für den guten Zweck

Beim „Markttag 2.0“ verkauften die Schülerinnen und Schüler selbst entwickelte Produkte aus einem früheren Wirtschaftsprojekt weiter und spendeten den Erlös für einen wohltätigen Zweck. Dabei konnten sie ihre Kenntnisse in Verkauf, Marketing und Kundenkommunikation praktisch anwenden und gleichzeitig soziales Engagement zeigen.

Schulbesuch Vizepräsidentin der Wirtschaftskammer Österreich Amelie Groß

Dieses Video aus der Reihe ‘Wirtschaftsbildung JETZT’ zeigt, die Vizepräsidentin der Wirtschaftskammer Österreich, Amelie Groß, während eines gemeinsamen Besuchs der Praxismittelschule der PH Salzburg besucht, eine unserer Pilotschulen für Wirtschaftsbildung.