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OMS Dietmayrgasse

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Kontakt:

Dietmayrgasse 3

1200 Wien

Wien

Schulform:

MS

Schwerpunkt

Die Offene Mittelschule Dietmayrgasse verbindet modernes Lernen mit viel Raum für Eigenverantwortung und selbstständiges Arbeiten. Im Rahmen des FREI DAY setzen die Schülerinnen und Schüler eigene Projekte zu gesellschaftlichen und nachhaltigen Themen um und sammeln dabei wertvolle Erfahrungen in Planung, Zusammenarbeit und Problemlösung. Wirtschaftsbildung wird praxisnah vermittelt, indem die Jugendlichen lernen, Ideen zu entwickeln, Ressourcen einzusetzen und Verantwortung für ihre Vorhaben zu übernehmen. Die offene Lernumgebung und das moderne Schulgebäude schaffen dafür optimale Voraussetzungen und fördern kreatives sowie zukunftsorientiertes Denken.

FREI DAY-Schule

Die Schule nahm im Schuljahr 2024/25 erfolgreich am Programm „FREI DAY – lernen, nachhaltig zu wirtschaften“ teil, ein Projekt von Schule im Aufbruch und der Stiftung für Wirtschaftsbildung. Im Rahmen des Programms arbeiteten die Schülerinnen und Schüler an selbstgewählten Zukunftsfragen und entwickelten kreative Lösungen für Herausforderungen in ihrem Umfeld. Der FREI DAY stärkt Eigeninitiative, Verantwortungsbewusstsein sowie unternehmerisches und nachhaltiges Denken und fördert zukunftsorientiertes Lernen im Schulalltag.

Aktionstag Wirtschaftsbildung

Die Schule hat erfolgreich an den Aktionstagen Wirtschaftsbildung, einem Förderprogramm der Stiftung für Wirtschaftsbildung, teilgenommen. Im Rahmen des Programms beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler praxisnah mit wirtschaftlichen Fragestellungen und erhielten spannende Einblicke in Themen wie Finanzbildung, Unternehmertum und Berufswelt. Der Aktionstag stärkte ihre wirtschaftlichen Kompetenzen und machte Wirtschaftsbildung auf abwechslungsreiche Weise erlebbar.

UnsereAktivitäten

Gemeinsam wirtschaften: Schüler:innen entscheiden über Investitionen mit Zukunft

Im Rahmen des Aktionstags setzten sich die Schülerinnen und Schüler der OPENschool (Klassen 7c, 7d und 8b der OMS Dietmayrgasse) mit einer realitätsnahen wirtschaft- lichen Herausforderung auseinander: Sie erhielten den Auftrag, ein Budget von maximal 1.000 Euro für Werkzeuge und Materialien einzusetzen, die sich durch spätere Einnahmen wieder amortisieren können.

Mithilfe der Participatory-Budgeting-App „FirstRoot“ wurden zunächst Ideen gesammelt und anschließend durch demokratische Abstimmungen priorisiert. Die zehn bestgereihten Vorschläge wurden in Kleingruppen weiterentwickelt. Dabei recherchierten die Schülerinnen und Schüler Angebote, verglichen Preise und Leistungen, kalkulierten Kosten inklusive Lieferung und erstellten einfache Wirtschaftspläne. Ziel war es, zu zeigen, wie mit den ausgewählten Produkten im schulischen Umfeld Einnahmen erzielt werden können.

Im Anschluss präsentierten die Teams ihre Konzepte vor der gesamten Gruppe. In einer weiteren Abstimmung wurden schließlich vier Projekte ausgewählt, die das verfügbare Budget bestmöglich ausschöpften. Investiert wurde in einen Laser- und einen 3D-Drucker zur Herstellung personalisierter Produkte sowie in einen Servierwagen und eine Zitruspresse für den Verkauf von Snacks und frischen Säften. Da es an der OMS Dietmayrgasse kein Schulbuffet gibt, eröffnen diese Anschaffungen neue Möglichkeiten für unternehmerisches Handeln im Schulalltag.

Der Aktionstag stellte hohe Anforderungen an Organisation, Zusammenarbeit und wirtschaftliches Denken. Besonders die Vorgabe, nur in Projekte mit realistischen Ertragschancen zu investieren, motivierte die Schülerinnen und Schüler dazu, sorgfältig zu kalkulieren, Prioritäten zu setzen und gemeinsam fundierte Entscheidungen zu treffen.

Stimmen von Schüler:innen

„Wenn wir die Snacks und Zitrusfrüchte günstig kaufen, können wir sie locker zum eineinhalbfachen Preis verkaufen. Dann haben wir die Kosten in spätestens ein oder zwei Monaten wieder herinnen.“ 

„Leider gibt es keinen Getränkeautomaten, der sich mit unserem Budget ausgeht. Damit hätten wir bestimmt einiges an Gewinn gemacht.“