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MS Mondsee – UNESCO

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Kontakt:

Schulweg 4

5310 Mondsee

Oberösterreich

Schulform:

MS

Schwerpunkt

Die Mittelschule Mondsee verbindet als UNESCO-Schule moderne Bildung mit globaler Verantwortung und einem starken Fokus auf nachhaltige Entwicklung. Im Rahmen des FREI DAY setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit Zukunftsthemen wie Klimaschutz, Ressourcenschonung und sozialer Gerechtigkeit auseinander und entwickeln eigene Projekte zu realen Herausforderungen. Dabei lernen sie, nachhaltige Entscheidungen zu treffen, Verantwortung zu übernehmen und kreative Lösungen umzusetzen. Kooperationen mit lokalen Partnern, digitale Bildung und praxisorientierte Lernformen fördern wirtschaftliches Verständnis ebenso wie kritisches Denken und gesellschaftliches Engagement.

FREI DAY-Schule

Die Schule nahm im Schuljahr 2024/25 erfolgreich am Programm „FREI DAY – lernen, nachhaltig zu wirtschaften“ teil, ein Projekt von Schule im Aufbruch und der Stiftung für Wirtschaftsbildung. Im Rahmen des Programms arbeiteten die Schülerinnen und Schüler an selbstgewählten Zukunftsfragen und entwickelten kreative Lösungen für Herausforderungen in ihrem Umfeld. Der FREI DAY stärkt Eigeninitiative, Verantwortungsbewusstsein sowie unternehmerisches und nachhaltiges Denken und fördert zukunftsorientiertes Lernen im Schulalltag.

Aktionswoche Wirtschaftsbildung

Die Schule hat erfolgreich an der Aktionswoche Wirtschaftsbildung, einem Förderprogramm der Stiftung für Wirtschaftsbildung, teilgenommen. Im Rahmen des Programms beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler praxisnah mit wirtschaftlichen Fragestellungen und erhielten spannende Einblicke in Themen wie Finanzbildung, Unternehmertum und Berufswelt. Die Aktionswoche stärkte ihre wirtschaftlichen Kompetenzen und machte Wirtschaftsbildung auf abwechslungsreiche Weise erlebbar.

UnsereAktivitäten

Zukunft lernen & Wirtschaft erleben mit ZOLA

An der Mittelschule Mondsee ist Wirtschaftsbildung gelebte Praxis. Im Rahmen des Projekts ZOLA – Zukunftsorientiertes Lernen und Arbeiten beschäftigen sich Schülerinnen und Schüler aller Jahrgänge wöchentlich mit wirtschaftlichen, sozialen und nachhaltigen Fragestellungen. In eigenen Projekten entwickeln sie Ideen, planen deren Umsetzung, kalkulieren Kosten, organisieren Verkaufsaktionen und reflektieren ihre Ergebnisse.

Im Laufe des Schuljahres entstanden zahlreiche kreative Vorhaben, darunter die Herstellung von Marmelade, Käse und Naturkosmetik, der Bau von Möbeln aus Paletten, ein Spielzeugflohmarkt, Weihnachtsmärkte, Jausenverkäufe sowie Besuche in Kindergärten und Volksschulen. Allen Projekten gemeinsam ist, dass die Ideen von den Schülerinnen und Schülern selbst entwickelt werden. Sie übernehmen Verantwortung, arbeiten im Team und erleben unmittelbar, wie wirtschaftliches Denken mit sozialem Engagement verbunden werden kann.

Ein besonderer Höhepunkt war das ZOLA-Fest am Ende des Schuljahres. Dort präsentierten die Jugendlichen ihre Projekte der Schulgemeinschaft. Eltern, Lehrpersonen und externe Gäste zeigten sich beeindruckt von der Kreativität, dem Engagement und der Eigenständigkeit der Schülerinnen und Schüler.

Die Jugendlichen verwalten ihre erwirtschafteten Einnahmen selbst und entscheiden gemeinsam über deren Verwendung. Gewinne fließen in neue Projekte, gemeinsame Aktivitäten oder soziale Initiativen. Dadurch werden wirtschaftliche Grundprinzipien von der Planung über die Umsetzung bis hin zum verantwortungsvollen Umgang mit finanziellen Mitteln praxisnah erfahrbar. ZOLA stärkt so Selbstwirksamkeit, Teamfähigkeit und unternehmerisches Denken und macht Wirtschaftsbildung zu einem lebendigen Teil des Schulalltags.

Zitate von Schüler*innen:
„Wir haben gelernt, wie man etwas plant, produziert, verkauft – und am Ende auch, wie man mit dem Geld umgeht.“
„Ich weiß jetzt, was es heißt, Verantwortung für ein eigenes kleines ‘Unternehmen’ zu übernehmen.“
„Es war spannend zu sehen, wie viel wir mit unseren Ideen erwirtschaften konnten – und wie wir das Geld sinnvoll einsetzen.“

Zitate von Lehrer:innen
„Die Schüler*innen haben wirtschaftliche Zusammenhänge nicht nur theoretisch verstanden, sondern praktisch erlebt.“
„Projektorientiertes Lernen zeigt, wie eng Sozialkompetenz und wirtschaftliches Denken zusammengehören.“
„Besonders beeindruckend war, wie reflektiert die Jugendlichen mit dem erwirtschafteten Geld umgegangen sind – sie haben investiert, gespendet und geplant.“