Schule als Marktplatz: Wirtschaft erleben, Verantwortung übernehmen
In der Veranstaltungswoche verwandelte sich die Schule in einen bunten und lebendigen Marktplatz. Der Markttag stand ganz unter dem Motto „Selbst machen, selbst verkaufen, selbst erleben“ – und genau das setzten die Schüler:innen mit großem Engagement um.
Von Beginn an waren die Kinder und Jugendlichen aktiv eingebunden – nicht nur beim Verkauf, sondern bereits in der Planungsphase. Gemeinsam überlegten sie, welche Produkte sich gut vermarkten lassen könnten. Schnell zeigte sich, dass neben Speisen und Getränken auch selbst gefertigte Werkstücke, kreative Dekorationsartikel und Freundschaftsarmbänder besonders gefragt sind. Mit viel Einsatz wurde daher gebastelt, gestaltet und gearbeitet.
Im Mittelpunkt stand jedoch nicht ausschließlich die Herstellung der Produkte. Auch wirtschaftliche Themen wie Preisgestaltung, fairer Handel und Teamarbeit spielten eine wichtige Rolle. Die Schüler:innen beschäftigten sich mit Fragen wie: Wie wird ein angemessener Preis festgelegt? Wie kann ein Produkt ansprechend präsentiert werden? Welche Werbemaßnahmen sind besonders wirkungsvoll?
Um Antworten auf diese Fragen zu finden, gestalteten die Schüler:innen Plakate und Flyer, entwickelten Werbeideen und führten kreative Verkaufsgespräche. Dabei sammelten sie wertvolle praktische Erfahrungen und erhielten spannende Einblicke in wirtschaftliche Zusammenhänge.
Stimmen zum Projekt
„Dieses Projekt zeigt, wie wichtig wirtschaftliche Bildung bereits ab der 1. Klasse ist. Die Kinder entwickeln schon in jungen Jahren ein bemerkenswertes Verständnis für wirtschaftliche Zusammenhänge und organisatorische Abläufe.“
„Ich fand es super, Dinge zu planen. Vielleicht mache ich später einmal einen Beruf, in dem ich viel organisieren und Aufgaben verteilen kann.“