Geld und ein gutes Leben: Was brauchen wir, um glücklich zu sein?
Inhaltsbeschreibung
Im Zentrum dieses Unterrichtsszenarios steht das Planspiel „Nervus Rerum“, welches den finanziellen Spielraum als Faktor für ein gutes Leben thematisiert. Jugendliche sind oftmals mit Aussagen konfrontiert, die den Zusammenhang zwischen Geld und einem guten Leben bewerten. Zudem stehen sie selbst bereits vor Finanzentscheidungen: Geld kann gespart, ausgegeben oder in Form von Sparbüchern veranlagt werden. Mithilfe des Planspiels werden der Zusammenhang zwischen Geld und einem guten Leben, der eigene finanzielle Spielraum sowie die Momente „Kontrolle“ und „Zufall“ reflektiert.
Zu Beginn vermittelt ein Video unterschiedliche Zugänge zum Thema Geld und Konsum. Im Anschluss an das Planspiel wird das Spielerlebnis mithilfe eines Reflexionsbogens analysiert. Insgesamt bietet das Unterrichtskonzept Material für zwei bis drei Unterrichtseinheiten
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Die Schüler:innen bekommen auf aktivierende und progressive Art und Weise die wichtigsten bzw. “klassischen” Zahlungsformen (Bargeld, Überweisung, Dauerauftrag, Einzugsauftrag, Online-Banking) vermittelt.
Selbst Kinder und Jugendliche können sich in Situationen wiederfinden, in denen sie sich Geld von Freunden leihen müssen, zum Beispiel für den Kauf einer Jause. Es ist wichtig, sich bewusst zu sein, dass Schulden auch Risiken mit sich bringen und dass man sich vorher gut überlegen sollte, ob man sich verschulden möchte. Im Verlauf des Lebens können wir uns für verschiedene Ausgaben verschulden, sei es für den Erwerb einer Wohnung oder den Kauf von Konsumgütern. Verschuldung ist ein Thema, das uns in verschiedenen Lebenssituationen begegnet und Herausforderungen und Risiken mit sich bringt.
Die Schüler:innen werden lebensnah und anwendungsorientiert mit den Konzepten von Ernährungsarmut und -souveränität vertraut gemacht.